Forschungsschwerpunkte
1.HIV-Neuropathogenese und neurokognitive Störungen
Der wissenschaftliche Schwerpunkt umfasst die Mechanismen HIV-assoziierter neurologischer und neuropsychiatrischer Komplikationen, insbesondere HIV-assoziierter neurokognitiver Störungen (HAND).
Zu den wesentlichen Interessengebieten gehören neuroimmunologische Wechselwirkungen, Funktionsstörungen von Neuronen und Gliazellen, Veränderungen der dopaminergen und glutamatergen Neurotransmission, genetische Wirtsfaktoren sowie mögliche therapeutische Ansätze.
Die Forschungsansätze umfassten experimentelle Modelle lentiviraler Infektionen, molekulare und neurochemische Untersuchungen, genetische Assoziationsstudien sowie klinisch-translationale Forschung.
*Experimentelle Arbeiten mit Erregern, die Sicherheitsstufe 3 (BSL-3/S3) erfordern, werden derzeit nicht durchgeführt, da die S3-Laborräume des Instituts geschlossen sind.
2.Herpesvirus-Neuropathogenese und Wechselwirkungen mit der Blut-Hirn-Schranke
Der wissenschaftliche Schwerpunkt umfasst die Neuropathogenese von Infektionen mit dem Herpes-simplex-Virus (HSV-1), insbesondere die Mechanismen der viralen Neuroinvasion und die Wechselwirkungen mit der Blut-Hirn-Schranke (BHS) und der neurovaskulären Einheit.
Zu den wesentlichen Interessengebieten gehören Virus-Wirtszell-Interaktionen, die zellulären Empfänglichkeit für Infektionen, die Virusausbreitung, neuroinflammatorische Reaktionen sowie Veränderungen der Integrität und Funktion der BHS.
Die Forschungsansätze umfassen humane stammzellbasierte Modelle der BHS, zelluläre und molekulare Analysen viraler Infektionen sowie transkriptomische Verfahren zur Untersuchung von Wirtszellantworten und zellulärer Heterogenität.
3.SARS-CoV-2-Impfung und Immunantwort
Der wissenschaftliche Schwerpunkt umfasst die durch SARS-CoV-2-Impfungen ausgelösten Immunantworten, insbesondere die Entwicklung, Stärke und Dauerhaftigkeit der impfinduzierten Immunität.
Zu den wesentlichen Interessengebieten gehören humorale und zelluläre Immunantworten, interindividuelle Unterschiede im Ansprechen auf Impfungen sowie Faktoren, die Wirksamkeit und Dauer des Immunschutzes beeinflussen.
Die Forschungsansätze umfassen klinische Studien zur Untersuchung impfinduzierter Antikörperantworten und immunologischer Parameter im betriebsärztlichen Patientenpool.
*Wissenschaftliche Kooperationen
Wissenschaftliche Kooperationen bestanden/bestehen mit nationalen und internationalen Forschungsgruppen aus den Bereichen Virologie, Neurowissenschaften, Neurologie, Psychiatrie, Immunologie, Pathologie und Regenerative Medizin.
Dazu gehören Kooperationen mit neurologischen und psychiatrischen Forschungseinrichtugngen in Deutschland, UK,Tansania und Südafrika, dem Deutschen Primatenzentrum in Göttingen, dem Bereich Tissue Engineering und Regenerative Medizin der Universität Würzburg sowie dem Helmholtz-Institut Würzburg (HIRI).
Klinische Kooperationen bestehen zudem mit der Arbeitsmedizin des Klinikums Würzburg.
**ChatGPT (Open AI) wurde zur sprachlichen Überarbeitung und Optimierung der Darstellung verwendet.
